Ich glaube um mit einem Menschen abzuschließen braucht es einen der dir zeigt,
dass es wirklich weitergeht,
trotz allem noch etwas bleibt.
Erst wenn es ein anderer Mensch auch schafft,
hört es auf weh zu tun,
lernt aufs neue Atmen,
kannst wieder ruh'n.
Nicht dass ich eine Wahl hätte,
Nur nehm ich scheinbar nahzu alles in Kauf,
nur um von dir los zu sein und bleiben
wenn ich in deine Richtung lauf’.
Wie einsam kann ein Mensch sein, der mitten im Leben steht,
in mitten von Menschen die einen schätzen
und schenken einem Liebe im Lächeln wenn man sich sieht.
Sehr.
So sehr, dass ich krampfhaft deine Nähe halten will.
Genau die Nähe die mich fertig macht, provoziert, mich demütigt und frustriert, manchmal ausnutzen will.
Absichtlich oder nicht spielt dabei keine Rolle.
Es ist eigentlich Folter, das Spiel mit dem Feuer
Es gäbe rein garnichts was du gesagt oder getan dass mich bei dir halten sollte,
du tust mir nicht gut, ja vielleicht bezahle ich teuer
Und genau deshalb will ich dich halten, weil du etwas mit mir machst,
ich mich dennoch nicht alleine fühle, etwas fühle,
indem du mich ignorierst,
wenn du nicht grade mit mir lachst
Es fordert mich heraus dass du mich wegschickst statt bei dir hälst,
mag es Qual sein und somit sardistisch klingen -
Du bist so komplex wie dieses Ganze selbst.
Und vielleicht braucht es einfach jemanden der mir zeigt dass es angenehmer geht,
Weniger fordernd sein kann
- aber was dann? Ich seh den Strudel vor mir in den du unaufhaltsam gerätst.
Es gibt kein für immer, sondern nur zwei Möglichkeiten.
Man verbringt tatsächlich auf ewig seine Zeit,
oder stellt sich ein auf die Trennung, nach undankbar sinnlosem streiten
Dann ist man einsam, und alles beginnt von vorn’ …
dieser Circle of Life,
Manchmal und jetzt grad ein Teufelskreis,
warum ich das weiß?
Ich rave mit dem schönsten Teufel im Kreis.
- (behind-blue-blue-eyes)

